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Urban Design for Mussolini, Stalin, Salazar, Hitler and Franco during the Interwar Period

Session M50 at the 12th International Conference of the European Association for Urban History (Lisbon, September 3–6, 2014)

Christian von Oppen, Technische Universität Berlin, christian.von.oppen@uni-weimar.de

Earlier this year, the UEDXX for the first time participated in the European Association for Urban History (EAUH) biannual conference in Lisbon. The EAUH conference provides a multidisciplinary forum for the diverse community of urban scholars. Following this multidisciplinary approach, Prof. Dr. Harald Bodenschatz, DI Christian von Oppen and Prof. Dr. Max Welch Guerra (founding members of the network) organized a session about urban design under the European dictatorships of the 20th Century (“Urban Design for Mussolini, Stalin, Salazar, Hitler and Franco during the Interwar Period”, M50). The session mainly focused on an international approach, which was underlined by six contributions representing six different countries.

Due to the forced repression of other European countries, as well as the cultural diplomacy of the most powerful dictatorships of the 20th century (for example, the Soviet Union, Nazi Germany, and Fascist Italy), urban history under dictatorial regimes is a topic with broad international reference. Nevertheless, this important topic is mainly discussed within the single national contexts. During the session, the different contributions made clear that the understanding of the common European history under dictatorships is determined by different national experiences. It is necessary to overcome this gap to achieve a shared understanding of the European history of the 20th Century.

Accepted papers will be published on this website.

Conference session (M50):
http://www.eauh2014.fcsh.unl.pt/index.php?conference=conference&schedConf=eauh2014&page=schedConf&op=trackPolicies

Download short report (German): Bericht_SessionM50

140829_UEDXX

The UEDXX network was presented during the networking event on Thursday, September 4, 2014, CC BY-NC-ND 4.0.

Städtebau und Diktatur in Europa: Sowjetunion, Italien, Deutschland, Portugal, Spanien

Forum Stadt. Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung. 41. Jahrgang 1/2014

Publication edited by Harald Bodenschatz and Max Welch Guerra

Harald Bodenschatz, Technische Universität Berlin,  harald.bodenschatz@tu-berlin.de

2014-1 Zeitschrift Forum Stadt.indb

Aus dem Editorial:

„Die deutschsprachige Forschung zur Städtebaugeschichte der europäischen Diktaturen der Zwischenkriegszeit hat sich aus verständlichen Gründen jahrzehntelang auf das nationalsozialistische Deutschland konzentriert, Studien über den Städtebau anderer Diktaturen dieser Jahre blieben eine Ausnahme. Dies ändert sich langsam. Dabei sind ganz unterschiedliche Sichtweisen zu beobachten, vor allem historische, kunst- bzw. bauhistorische, planungsgeschichtliche sowie politik- bzw. sozialwissenschaftliche Betrachtungen, die oft wenig untereinander kommunizieren. Damit sind zwei Käfige benannt, in denen sich die noch tastende und wenig systematisch vernetzte Forschung bewegt: nationale Grenzen und disziplinäre Schranken.

Das folgende Heft versteht sich als ein weiterer Schritt in Richtung vernetzter Forschung über nationale und disziplinäre Grenzen hinaus. Es thematisiert unterschiedliche europäische Diktaturen der Zwischenkriegszeit, vor allem solche längerer Dauer, und die Autoren repräsentieren unterschiedliche Disziplinen: Architektur, Kunstgeschichte, Kulturphilosophie, Planungswissenschaften, Politikwissenschaften und Soziologie. Gemeinsam ist ihnen allen eine langjährige Erfahrung in der Kooperation mit anderen Disziplinen.“

Inhaltsverzeichnis:
http://d-nb.info/1048465764/04

City Production by Iberian Dictatorships in the European Context

Research project at the Bauhaus University Weimar, Technical University Berlin and University of Kassel

Städtebau unter der Diktatur – ein Forschungsprojekt zu Portugal und Spanien

Welche Rolle spielte der Städtebau unter den heute noch nachwirkenden Diktaturen von António Salazar und Francisco Franco? Wie sehr sind die Fachleute, die für beide iberischen Regimes gearbeitet haben, und ihre Werke Teil einer gemeinsamen Geschichte des europäischen Städtebaus im 20. Jahrhundert?

Piero Sassi, Bauhaus-Universität Weimar, piero.sassi@uni-weimar.de

Benediktinerabtei im Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen) bei Madrid, Hauptmonument der spanischen Diktatur Francos, Mausoleum und Grabstätte des Diktators, errichtet 1940 bis 1959. Foto: Harald Bodenschatz, 2012

Benediktinerabtei im Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen) bei Madrid, Hauptmonument der spanischen Diktatur Francos, Mausoleum und Grabstätte des Diktators, errichtet 1940 bis 1959. Foto: Harald Bodenschatz, 2012

Vom 1. April 2014 an wird das von der DFG geförderte Forschungsprojekt “Städtebau unter Franco und Salazar, Stadtproduktion iberischer Diktaturen im europäischen Kontext” eine Antwort auf diese und weitere Fragen suchen. Das Projekt ist Teil eines Forschungsverbundes zur Planungsgeschichte des 20. Jahrhunderts unter dem Dach des Bauhaus-Instituts für Theorie und Geschichte der Architektur und der Planung und knüpft insbesondere an Vorarbeiten zum Städtebau unter den Diktaturen Hitlers, Mussolinis und Stalins an.

Es wird an der Bauhaus-Universität Weimar (Prof. Welch Guerra, Raumplanung und Raumforschung) und an der TU Berlin (Prof. Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies) unter Beteiligung von Prof. Altrock (Universität Kassel) durchgeführt. Wissenschaftliche Mitarbeiter sind Christian von Oppen und Piero Sassi, studentische Mitarbeiterinnen: Maria Victoria Cura, Marie Kötterheinrich und Tatjana Zemeitat.

Zeitlich bezieht sich das Projekt auf die Kernphasen des staatlich gesteuerten Städtebaus, der in Portugal unter António de Oliveira Salazar 1928 und in Spanien unter Francisco Franco im Jahr 1939 beginnt, sehr stark unter dem Einfluss des faschistischen Italiens und Nazi-Deutschlands stand und in den späten 1950er an Bedeutung verliert.

Für Rückfragen steht Ihnen gern Piero Sassi, wiss. Mitarbeiter Professur Raumplanung und Raumforschung der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar zur Verfügung (Tel. +49 (0) 3643 / 58 26 05, E-Mail: piero.sassi[at]uni-weimar.de)

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Eingang in das Viertel Terras de Forno, ein 1933 bis 1938 realisiertes Projekt des sozialen Wohnungsbaus der Salazarzeit in Belém, Lissabon. Foto: Harald Bodenschatz, 2012, CC BY-NC-ND 4.0