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City Production by Iberian Dictatorships in the European Context

Research project at the Bauhaus University Weimar, Technical University Berlin and University of Kassel

Städtebau unter der Diktatur – ein Forschungsprojekt zu Portugal und Spanien

Welche Rolle spielte der Städtebau unter den heute noch nachwirkenden Diktaturen von António Salazar und Francisco Franco? Wie sehr sind die Fachleute, die für beide iberischen Regimes gearbeitet haben, und ihre Werke Teil einer gemeinsamen Geschichte des europäischen Städtebaus im 20. Jahrhundert?

Piero Sassi, Bauhaus-Universität Weimar, piero.sassi@uni-weimar.de

Benediktinerabtei im Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen) bei Madrid, Hauptmonument der spanischen Diktatur Francos, Mausoleum und Grabstätte des Diktators, errichtet 1940 bis 1959. Foto: Harald Bodenschatz, 2012

Benediktinerabtei im Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen) bei Madrid, Hauptmonument der spanischen Diktatur Francos, Mausoleum und Grabstätte des Diktators, errichtet 1940 bis 1959. Foto: Harald Bodenschatz, 2012

Vom 1. April 2014 an wird das von der DFG geförderte Forschungsprojekt “Städtebau unter Franco und Salazar, Stadtproduktion iberischer Diktaturen im europäischen Kontext” eine Antwort auf diese und weitere Fragen suchen. Das Projekt ist Teil eines Forschungsverbundes zur Planungsgeschichte des 20. Jahrhunderts unter dem Dach des Bauhaus-Instituts für Theorie und Geschichte der Architektur und der Planung und knüpft insbesondere an Vorarbeiten zum Städtebau unter den Diktaturen Hitlers, Mussolinis und Stalins an.

Es wird an der Bauhaus-Universität Weimar (Prof. Welch Guerra, Raumplanung und Raumforschung) und an der TU Berlin (Prof. Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies) unter Beteiligung von Prof. Altrock (Universität Kassel) durchgeführt. Wissenschaftliche Mitarbeiter sind Christian von Oppen und Piero Sassi, studentische Mitarbeiterinnen: Maria Victoria Cura, Marie Kötterheinrich und Tatjana Zemeitat.

Zeitlich bezieht sich das Projekt auf die Kernphasen des staatlich gesteuerten Städtebaus, der in Portugal unter António de Oliveira Salazar 1928 und in Spanien unter Francisco Franco im Jahr 1939 beginnt, sehr stark unter dem Einfluss des faschistischen Italiens und Nazi-Deutschlands stand und in den späten 1950er an Bedeutung verliert.

Für Rückfragen steht Ihnen gern Piero Sassi, wiss. Mitarbeiter Professur Raumplanung und Raumforschung der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar zur Verfügung (Tel. +49 (0) 3643 / 58 26 05, E-Mail: piero.sassi[at]uni-weimar.de)

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Eingang in das Viertel Terras de Forno, ein 1933 bis 1938 realisiertes Projekt des sozialen Wohnungsbaus der Salazarzeit in Belém, Lissabon. Foto: Harald Bodenschatz, 2012

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