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Das Gauforum Weimar. Erinnerungsraum und Geschichtszeichen des Nationalsozialismus

Conference
Bauhaus-Universität Weimar, Geschwister-Scholl-Straße 8, Oberlichtsaal
December 6-7, 2018
Organized by Christiane Wolf, Justus H. Ulbricht and Norbert Korrek

Christiane Wolf, Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung, christiane.wolf@uni-weimar.de
Norbert Korrek, Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung, norbert.korrek@uni-weimar.de
Mit der Eröffnung des neuen Bauhaus-Museums und der Wiedereröffnung des Neuen Museums durch die Klassik Stiftung Weimar im April 2019 wird nördlich der Weimarer Altstadt ein Ensemble von Ausstellungsorten entstehen, an denen die »Moderne des 20. Jahrhunderts« thematisiert werden soll. Ab 2020 wird zudem die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in einer Dauerausstellung an das NS-System der Zwangsarbeit erinnern.

Städtebaulich dominiert wird die zukünftige Museenlandschaft um den Jorge-Semprún-Platz von einer Hinterlassenschaft des »Dritten Reiches«, dem einzigen fast fertiggebauten »Gauforum« als geplanten Machtsitz der NS-Eliten im »Trutzgau Thüringen«.

Das Ensemble aus drei Verwaltungs- und Repräsentationsbauten, einem Aufmarschplatz und einer Versammlungshalle gilt als Prototyp für alle geplanten Gauforen in den Gauhauptstädten Deutschlands. Dadurch erklärt sich das Engagement von Adolf Hitler, der sich persönlich an der Entwicklung des Bauprogramms beteiligte und für die Realisierung einsetzte.

Seit 1999 erinnert eine kleine Ausstellung »Das Gauforum in Weimar – Ein Erbe des Dritten Reiches« an die Geschichte des Ortes. Bis September 2019 wird die Dauerausstellung durch die Kuratoren Norbert Korrek, Justus H. Ulbricht und Christiane Wolf auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht und neu konzipiert.

Auf dem Kolloquium werden neue museumspädagogische, ästhetische und erinnerungskulturelle Denkansätze im Umgang mit dem architektonischen und ideologischen »Erbe des Dritten Reiches« vorgestellt und im Kontext der Lokal-, Regional- und Nationalgeschichte öffentlich diskutiert.

Mit Fachbeiträgen von Florian Dierl (Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg), Bernhard Gelderblom (Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.), Kirsten John-Stucke (Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg), Sven Keller und Albert Feiber (Institut für Zeitgeschichte – Dokumentation Obersalzberg), Winfried Nerdinger (Gründungsdirektor NS-Dokumentationszentrum München), Winfried Speitkamp (Präsident Bauhaus-Universität Weimar), Stefan Wunsch (NS-Dokumentation Vogelsang) und dem Kuratorenteam der Ausstellung »Das Gauforum in Weimar« .

Abendvortrag von Étienne François (Freie Universität Berlin) – Der europäische Platz als Erinnerungsraum. Es begrüßen Winfried Speitkamp (Präsident der Bauhaus-Universität Weimar), Claudia Kolb (Beigeordnete für Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Weimar) und Frank Roßner (Präsident Thüringer Landesverwaltungsamt).

Auf dem Podium vertreten sind Wolfgang Kil (Architekturtheoretiker Berlin), Daniel Logemann (Gedenkstätte Buchenwald), Julia Miehe (Stadt Weimar), Winfried Speitkamp, Justus H. Ulbricht, Ulrike Bestgen (Klassik Stiftung Weimar). Die Moderation führt Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar).

Konzeption und Organisation
Norbert Korrek, Justus H. Ulbricht, Christiane Wolf

Download programme > Einladung Kolloquium 2

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Wenig beachtet, ja verdrängt und vergessen: Diktatur, Architektur und Städtebau in Portugal und Spanien

Lecture by Harald Bodenschatz
Munich, Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Tuesday, October 9, 2018, 7 pm
Introduction by Winfried Nerdinger

Harald Bodenschatz, Technische Universität Berlin, harald.bodenschatz@tu-berlin.de

Die Menschen der iberischen Halbinsel mußten im 20. Jahrhundert Jahrzehnte dauernde Diktaturen ertragen: diejenige Salazars (1928-1968) und die
Francos (1939-1975). Für die Stabilität nicht nur dieser sehr unterschiedlichen Diktaturen hatten Städtebau und Architektur eine große Bedeutung – als eigentlicher Bauprozeß, aber auch als Medium der Propaganda. Eine der bedeutendsten Propaganda-Ausstellungen in Europa während der Zeit des Zweiten Weltkriegs war die »Ausstellung der Portugiesischen Welt« (1940) in Lissabon. Nur ein Jahr später präsentierte sich Hitlers Deutsches Reich mit der Ausstellung »Neue Deutsche Baukunst« ebenfalls in Lissabon – eine Art Kulturinvasion. Die deutsche Ausstellung wurde ein Jahr später auch in Madrid gezeigt, gleichzeitig mit der ersten eigenen Propaganda-Ausstellung
zum spanischen Städtebau seitens der Franco-Diktatur. Dieses Ausstellungsquartett wird – zusammen mit Fragen der Erinnerungskultur – im Zentrum des Vortrags stehen. Harald Bodenschatz ist Stadtplaner und Soziologe sowie Prof. a.D. für Architektursoziologie an der TU Berlin. »Städtebau und Diktatur« (in der Sowjetunion, in Italien, Portugal, Spanien und Deutschland) zählt zu seinen Forschungsschwerpunkten.

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Valle de los Caídos, Photograph by Harald Bodenschatz 2012

Progetti abitativi a Venezia, 1922-1939. Prodotti e condizioni di produzione dell’edilizia abitativa durante il fascismo italiano

Tesi di laurea di Jannik Noeske
Bauhaus-Universität Weimar
Titolo originale „Venedigs Wohnbauprojekte 1922-1939. Produkte und Produktionsverhältnisse des Wohnungsbaus im italienischen Faschismus“
Corso di laurea „Bachelor Urbanistik“, 2017

Jannik Noeske, Bauhaus-Universität Weimar, jannik.noeske@uni-weimar.de

Durante il periodo a cavallo tra le due guerre, la famosa città storica di Venezia ha subìto profondi cambiamenti. Accanto alla realizzazione di progetti edilizi culturali e infrastrutturali, troviamo anche l’edificazione di quartieri residenziali. Questa tesi di laurea esamina quattro progetti abitativi eseguiti durante il ventennio fascista. Questi sono: Sant’Elena, costruito dal 1923 nella parte sud-orientale della città lagunare; Santa Marta, edificato al contempo nella parte industriale a sud-ovest; San Girolamo, quartiere minore e semplice, eretto nella parte nord-occidentale a partire dal 1929; la Celestia, ultimo quartiere costruito prima della caduta del regime, influenzato dalla razionalizzazione dell’edilizia abitativa alla fine degli anni ‘30. Per l’esecuzione di tutti i progetti fu responsabile l’istituto per le case popolari Venezia (IACP).

Un punto cardine del lavoro di ricerca è costituito dall’analisi delle condizioni di produzione dell’urbanistica e dell’edilizia abitativa durante questi anni. A tale scopo, non sarebbe bastato rivolgere unicamente l’attenzione allo sviluppo economico, urbanistico e culturale della città di Venezia – e in particolare della città lagunare, divenuta «centro storico» a causa dell’espansione industriale e amministrativa verso la terraferma. Nei progetti analizzati è possibile, infatti, riscontrare l’influenza del regime fascista, ma anche dei gruppi sociali che da esso hanno tratto vantaggio, sullo sviluppo urbano e sulla politica abitativa in Italia. Vengono pertanto esaminate le politiche dell’economia abitativa e della modernizzazione edilizia, come anche le politiche sociali del governo fascista. A causa di evidenti contraddizioni, in quegli anni non fu possibile portare avanti una politica urbana coerente. In questo ebbero un ruolo fondamentale i piani risalenti al periodo prefascista, che venivano implementati durante la dittatura, attori prettamente interessati al contesto locale e priorità economiche.

Viene preso in considerazione, non da ultimo, il contesto europeo nel quale nacquero questi quartieri. Come vennero presentati al pubblico internazionale? Quali furono le reti e le piattaforme che influenzarono la produzione di edilizia abitativa a Venezia tra il 1922 e il 1939?

Venedigs Wohnbauprojekte 1922-1939. Produkte und Produktionsverhältnisse des Wohnungsbaus im italienischen Faschismus

In den Zwischenkriegsjahren erfuhr die weltbekannte Altstadt von Venedig zahlreiche Veränderungen. Nicht nur kulturelle und infrastrukturelle Bauprojekte wurden durchgeführt, es entstanden auch Wohngebiete. Die Abschlussarbeit untersucht vier Quartiere, die zur Zeit des faschistischen Regimes in der Altstadt von Venedig realisiert wurden. Das sind Sant’Elena, ab 1923 im Südosten der lagunaren Altstadt errichtet und Santa Marta, zeitgleich im industriellen Südwesten gebaut sowie San Girolamo, ein kleines und einfaches Wohngebiet im Nordwesten, das ab 1929 entstand und Celestia, als letztes der Gebiete schon deutlich von Rationalisierungsbestrebungen geprägt und erst Ende der 1930er Jahre errichtet. Für alle diese Wohngebiete zeichnet sich das Istituto autonomo per le case popolari Venezia verantwortlich.

Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Produktionsverhältnisse der Stadtentwicklung und des Wohnungsbaus dieser Jahre gelegt. Hierfür waren nicht nur die wirtschaftliche, städtebauliche und kulturelle Entwicklung der Stadt Venedig – und hier besonders die Rolle der Altstadt – von Bedeutung, die durch die Erweiterung der industriellen Funktionen und administrativen Grenzen auf das Festland erst zum centro storico wurde. Auch der Einfluss des faschistischen Regimes und seiner Profiteure auf die Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik in Italien hat seine Spuren in den Wohngebieten hinterlassen. Hier werden die wohnungswirtschaftlichen, die modernisierungspolitischen und die sozialen Politiken der faschistischen Regierung analysiert. Im Spannungsfeld von fortgeführten Planungen aus vorfaschistischer Zeit, lokal geprägten und fokussierten Akteuren oder wirtschaftlichen Prioritäten konnte dabei keine kongruente Politik ausgebildet werden.

Nicht zuletzt wird auch der europäische Kontext betrachtet, in dem die Wohngebiete entstanden sind. Wie wurden sie vor internationalem Publikum präsentiert und was waren die Netzwerke und Plattformen, die den Wohnungsbau in Venedig zwischen 1922 und 1939 geprägt haben?

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Townscapes in transition. Transformation and reorganization of Italian cities and their architecture in the interwar period

38th annual conference of the American Association for Italian Studies (AAIS)
Sant’Anna Institute, Sorrento, June 14, 2018Session 24

Luigi Monzo, University of Innsbruck, luigi.monzo@uibk.ac.at
Carmen M. Enss, University of Bamberg, carmen.enss@uni-bamberg.de

Social change after WW I led to an accelerated change in the built environment. Within a broad stylistic scope of architectural and urban design projects, the structural ›DNA‹ of Italian historic cities offered a basic planning guideline. Historic paradigms determined not only trends in conservation but guided new approaches to architecture as well as urban and landscape design. The result was not a single strategy to ensure continuity in urban planning and architecture, but a multiplicity of formal principles and trends. The session proposes to clarify what methods Italian architects and urban planners used to take possession of a ‘Roman’ or ‘Italian’ building and planning tradition, and how they accommodated it to the modernization of their country.

The conference languages are Italian and English.

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Architecture as propaganda in twentieth-century totalitarian regimes. History and heritage

Book edited by Håkan Hökerberg, 351 pages, Firenze: Edizioni Polistampa, 2018

Håkan Hökerberg, Istituto Svedese di Studi Classici a Roma, hkb@isvroma.org

It is well known that architecture has the potential to support and promote ideological propaganda. In the totalitarian regimes of twentieth-century Europe, political leaders clearly understood that potential and knew how to exploit it. As a consequence, architecture prospered under totalitarian rule. When the regimes eventually collapsed, they left a rich architectural legacy, which remains today as an evident and sometimes awkward part of the urban landscape. This conference volume explores how prominent architects conveyed the dominant political programmes of totalitarian regimes through buildings, monuments and urban planning. Scholars from a range of academic backgrounds examine the significance of difficult architectural heritage with regards to national identity and historical understanding – whether this heritage is acknowledged or ignored. Examples illustrate different approaches to the management of ideologically controversial heritage, reflecting the varying ambitions of former totalitarian nations to confront their dark past.

Håkan Hökerberg, Introduction
Stefan Berger, National tradition! What national tradition? – Historiographical debates on fascism in italy and Germany from 1945 to the post-Cold War period
Antonello Alici, Giuseppe Pagano and Casabella. In defence of modern Italian architecture
Hannah Malone, Marcello Piacentini: a case of controversial heritage
Paolo Nicoloso, The fascist memory of the war and its legacy. Two cases: the Redipuglia War Memorial and the Ara Pacis of Medea
Raffaele Giannantonio, Fascism/Urbanism: Town, New-Town, Non-Town
Giorgio Ciucci, The Italian, Soviet Union and German pavilions in international Exhibitions 1925-1939
Harald Bodenschatz, Berlin Mitte: the product of two dictatorships
Manuel Blanco, The reconstruction of Spain in the post-war period. The Dirección General de Regiones Devastadas
Sonja Ifko, Slovenia in a Yugoslavian context – practicing architecture on the third side of the Cold War
Patrick Leech, The anxieties of dissonant heritage: ATRIUM and the architectural legacy of regimes in local and European perspectives
Sharon Macdonald, Endorsement effects and warning potentials: Architecture from totalitarian eras as heritage
Valerie Higgins, Hidden in plain sight: the impact of Rome’s fascist past on contemporary heritage management
Håkan Hökerberg, The past in the present – difficult heritage in the contemporary context
Max Page, The Arc of Memory and the Arc of Justice: How memorials to European fascism matter

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Políticas urbanas en un contexto de dictadura militar. Algunos interrogantes a partir de la Ciudad de Buenos Aires (1976-1983)

Article by Luján Menazzi and Guillermo Jajamovich
Revista Bitácora Urbano – Territorial N° 20, 2012. Bogotá: Universidad Nacional de Colombia.

Luján Menazzi, Universidad de Buenos Aires, lmenazzi@yahoo.com.ar

Abstract:
This paper analyses the last military dictatorship urban policies for the city of Buenos Aires. It deepens on certain interventions, such as the failure attempts to transfer the National Cattle Market and the urban highways plan, which brought a series of demolitions in an area that would be protected as urban and architectural heritage after a short period of time. These interventions represent certain fissures or disputes which contradict the image of the military dictatorship policies as univocal. The paper identifies the various state agencies involved in producing these interventions, the different perspectives and logics of intervention and the incongruous effects on the territory. Based on these analyses two issues will be discussed: the image of the military dictatorship as univocal, without internal fissures nor disputes, and the idea of an omnipotent dictatorial government, without stakeholders with capacity to oppose its different initiatives.

Key words: city, dictatorship, urban policies, Buenos Aires

Resumen
El presente artículo busca reflexionar acerca del accionar de la última dictadura militar argentina sobre la ciudad de Buenos Aires. Así, se analizarán las políticas urbanas de la dictadura en general profundizando, en particular, en ciertas intervenciones, tales como los fallidos intentos de traslado del Mercado Nacional de Hacienda y el Plan de Autopistas Urbanas, que supuso una serie de demoliciones y expropiaciones en un área que sería testigo al poco tiempo de medidas de protección patrimonial. Estas intervenciones, entre otras, suponen ciertas fisuras o contradicciones que nos alejan de entender el accionar de la dictadura como algo unívoco. En ese sentido se señalan los distintos organismos estatales desde donde se producen estas intervenciones, las distintas perspectivas y lógicas de intervención y los efectos en ocasiones contradictorios sobre el territorio. A partir del análisis de estas intervenciones se problematizarán dos aspectos: la idea que supone un accionar unívoco, sin fisuras ni disputas internas por parte de la dictadura, y la imagen de un gobierno dictatorial omnipotente, sin actores sociales con capacidad de oponerse a sus distintas iniciativas.

Palabras clave: Ciudad; Dictadura; Políticas urbanas; Buenos Aires

Download full text (in Spanish) > Políticas urbanas en un contexto de dictadura militar

Plaza San Miguel de Garicoits

Plaza San Miguel de Garicoits, Estudio Serra y Valera. Fuente: Fèvre (s.f.)

El proceso en la ciudad. El caso del traslado del Mercado Nacional de Hacienda de Liniers durante la última dictadura militar argentina

Article by Luján Menazzi
Revista Cuaderno Urbano. Espacio, cultura, sociedad N° 12, 2012. Resistencia: Universidad Nacional del Nordeste.

Luján Menazzi, Universidad de Buenos Aires, lmenazzi@yahoo.com.ar

Abstract:
The article analyses the interventions and urban processes initiated during the last military dictatorship (1976-1983) on the basis of a specific case: the failed attempt to move the Cattle Market outside the city of Buenos Aires. The aim is to reconstruct the political dynamics of this process, considering the political decision and the factors that prevented the eradication. This paper seeks to call into question certain statements that conceptualize the dictatorship as a total turning point in terms of urban policy, considering it all-powerful, deliberate and consistent. With this purpose the paper delves into two issues related to this case. On the one hand the different government areas responsible for intervening in urban which defended different positions. This entailed a very partial and inconsistent transformation of the area. Secondly, the resilience shown by some sectors/actors in hindering the political will to move the market.

Key words: Urban processes; Dictatorship; Buenos Aires City

Resumen:
El artículo aborda las intervenciones y procesos urbanos iniciados durante la última dictadura a partir de un caso específico: el intento frustrado de trasladar el Mercado de Hacienda fuera de la ciudad de Buenos Aires. Se pretende reconstruir la dinámica político-institucional de este proceso atendiendo a cómo se tomó la decisión política y a los factores que incidieron en frustrar el traslado. A partir del análisis del caso, se busca relativizar ciertos balances que conceptualizan a la dictadura como un punto de quiebre total en términos de políticas urbanas, asignándole un carácter todopoderoso, premeditado y coherente. En esta línea se señalan para este caso dos cuestiones. Por un lado las distintas áreas encargadas de intervenir sobre lo urbano y la heterogeneidad de figuras en el interior del elenco dictatorial que defendían intereses diversos, lo cual tuvo como correlato una transformación muy parcial y poco coherente del área. En segundo término la capacidad de resistencia que pusieron de manifiesto ciertos sectores vinculados con el quehacer del mercado, entorpeciendo la voluntad política de trasladarlo.

Palabras clave: Procesos urbanos; Dictadura; Ciudad de Buenos Aires

Download full text (in Spanish) > El proceso en la ciudad

Vista aérea de Mataderos

Vista aérea de Mataderos en 1965. Fuente: elaboración propia con base en imagen del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires (2010).