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Teaching the past: totalitarianism in museums, memorials, archives and modern media in Russia and Germany

Call for papers

Conference, September 7-11, 2015, Moskow, Perm (Russia)
Conference languages: German and Russian (with simultaneous translation)

Gesa Trojan, Technische Universität Berlin, gesa.trojan@metropolitanstudies.de

Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Russischen Föderation und die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs organisieren gemeinsam mit dem Russischen Staatsarchiv für sozial-politische Geschichte (RGASPI), dem Museum “Perm-36” und mit Unterstützung des Menschenrechtsrats beim Präsidenten der Russischen Föderation eine deutsch-russische Konferenz zum Thema: „Lehren der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland“.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch (mit Simultanübersetzung).

Die Konferenz findet vom 7. bis 11. September 2015 zuerst in Moskau (ein Tag) dann in Perm statt und richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Postdocs aller Fachrichtungen aus Deutschland und Russland, die sich mit den folgenden Themen wissenschaftlich befassen:

– Erinnerung an Gewalt und Verbrechen totalitärer Regime des 20. Jahrhunderts;
– Gedenkstättenarbeit und Umgang mit KZ – Gedenkstätten;
– Alltag und Totalitarismus;
– Totalitarismus im Spiegel der Geisteswissenschaften: Forschungsfelder, Begriffe, Methoden und Kontroversen.

Die Konferenz fragt nach Strategien und Praktiken des Erinnerns an den Totalitarismus im modernen Russland und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Museumsarbeit und Medien-Berichterstattung. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Zeit des Stalinismus, des Nationalsozialismus und die Frühphase der DDR. Durch eine vergleichende Betrachtung sollen Gemeinsamkeiten sowie Spezifika der sowjetischen und deutschen Geschichte erarbeitet werden. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Entwicklung der entsprechenden Geschichtsschreibung wie auch die Entstehung der jeweiligen Erinnerungs- und Geschichtskultur in Deutschland und Russland.

Die Konferenz bietet allen Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre wissenschaftliche Arbeit in Form eines Kurzreferates (ca. 20 min.) vorzustellen und zu diskutieren. Ferner ist ein Rahmenprogramm bestehend aus Vorträgen und Exkursionen vorgesehen. Dabei werden die Teilnehmenden von führenden Historikern, Politologen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern aus Russland und Deutschland begleitet.

Die Kosten für die An- und Abreise von Deutschland nach Perm sowie für die Teilnahme an der Konferenz einschließlich Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu bewerben.

Bitte übersenden Sie hierfür:
– ein Anschreiben (nicht länger als eine Seite) mit Darlegung Ihrer Motivation
– Tabellarischer Lebenslauf
– Zusammenfassung des Vortrags (400 Wörter)

Um Einsendung Ihrer Bewerbung bis zum Sonntag, 7.07.2015, an Frau Dr. Vera Dubina bei der FES Moskau unter der nachfolgenden Mailadresse wird gebeten: Vera.Dubina@fesmos.ru.

Download the report of the last conference (Russian and German)> Report_Perm36_StPet-Dialog_2014

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